On Freedom and International Marketing, Part 2: Linkages between Two Dimensions

This is one of the published series on the linkages between freedom and international marketing.

International marketing contains the freedom of almost unlimited growth potential. Activities confined to domestic borders may well run into limits of expansion. International market opportunities relax these limits quickly. Instead of restrictions, the international marketing paradigm encourages the stripping away of restraints; instead of limitations, there is the encounter of opportunity.

Freedom also means not being forced to do something one does not want to do. There are economic migration pressures that force people to move from their rural homes into urban areas or from their developing countries into industrialized ones. Industrialized nations, in turn, speak about immigration pressure. For both sides, little if any freedom is involved here. Most individuals who do the moving would much rather stay home but cannot afford to do so due to economic exigencies. The recipient countries might not want to welcome the migrants but do so in response to political and humanitarian pressures. International marketing may have been part of what triggered some of these migrations, but it also can be instrumental in stemming the tide. It can provide the economic opportunity for individuals at home so that they need not migrate. Thus, it lets individuals become productive contributors to the global economy free from pressures to shift locations.

When the long-standing rivalry between socialism and market orientation was resolved, market forces and the recognition of demand and supply directly affected human rights and the extent of freedom. With all humility and gratefulness we can conclude: Markets were right! In country after country, market forces have demonstrated typically greater efficiency and effectiveness in their ability to satisfy the needs of people.

International marketing has been instrumental in stimulating these newly emerging market forces. In spite of complaints about the slowness of change, the insufficiency of wealth redistribution, and the inequities inherent in societal upheavals, a large majority of participants in market-oriented changes are now better off than they were before. Without the transition provided by international marketing, these changes would not have come about that swiftly.

How Companies Can Befriend A Trend

Trend research is a booming business. Many agencies and self-appointed gurus announce the latest trends from their perspective, generating publicity and awareness. This can be particularly confusing for multinational corporations because, apart from local and regional trends, they have to identify international and cross-regional trends, and incorporate them into their strategic planning and decisions. But trends and trend research are an integral part of business int he global marketplace. If companies miss out on market developments that fundamentally change customer interactions, they are doomed to fail…

How Companies Can Befriend A Trend

Published in Marketing Management

Internationales Marketing: Eine Herausforderung für Süd-Ost Europa

Prof. Dr. Michael Czinkota, Georgetown University

Prof. Dr. Valbona Zeneli, Marshall Center

Das anfänglich hohe Tempo der Globalisierung in den letzten zwei Jahrzehnten und die damit verbundenen hohen Auslandsinvestitionen wurde jedoch durch die Krisen und Rezessionen der letzten fuenf Jahre deutlich verlangsamt. Eine der wichtigen Erkenntnis in diesem Zusammenhang war, dass die zunehmende Zurückhaltung im gegenseitigen Handel und bei den Investitionen, nicht nur eine Frage des Geldes, sondern auch eine Krise des gegenseitigen Vertrauens zwischen Handelspartnern war. Unter dem Deckmantel vermeintlicher Industriepolitik bauten zunehmend mehr Länder Handelsbeschränkungen und verdeckte Anforderungen gegenüber dem Handel und ausländischem Kapital auf. Dies führte sowohl direkt, als auch indirekt zu einer Poliutik des Staatseingriffes in die Globalisierung und, in der Konsequenz, zu einem Anstieg von Protektionismus.

Begleitend dazu wurden Entscheidungsträger, NGOs, Geschäftsleute und Konsumenten im zunehmenden Masse wählerischer in der Auswahl ihrer Handels-und Geschäftspartner. Ob in der Zulieferungskette oder in der Werbung, Fragen der Herkunft und der Zielsetzung des ausländischen Kapitals traten stärker in den Vordergrund. Es ist lehrreich festzuzustellen, dass vor zwei Jahrzehnten diese Art von Marktveränderungen von niemanden vorhergesehen wurden, insbesondere nicht von Akademikern und Wissenschaftlern. Wie wir wissen, wiederholen sich manche Situationen der Geschichte. Auch heute befinden wir uns in einer vergleichbaren Situation wie vor 20 Jahren: Nach einer Vielzahl von Krisen Anfangs dieses Jahrhunderts und des Aufbaus neuer Rahmenbedingungen für die Industrie, sehen wir jetzt die Entwicklung einer neuen, fortschrittliche Ausprägung des Marketings deren zentrales Anliegen ein allgemeines, internationales und wirtschaftliches Gleichgewicht zwischen Handelspartnern ist. Ein wichtiger Aspekt hierzu, besteht in der Wiederherstellung eines laengerfristigen Vertrauens zwischen den Handelspartnern.

Die neue Generation an Marketingverantwortlichen sollte aus der Vergangenheit gelernt haben, dass es nicht nur notwendig ist, sich um die klassische Marktentwicklung zu kümmern, sondern zusätzlich auch um das Wohl aller Marktteilnehmer. Diese Erkenntnis gilt weltweit, sowohl für die bestehenden, als auch für neue Märkte. Ist es das Bestreben, langfristig im internationalen Warenaustausch tätig zu sein, so ist es notwendig geworden, nicht nur Waren zu liefern oder zu beziehen, sondern auch wirtschaftlich zusammen zuarbeiten und in dieser Zusammenarbeit Ungleichgewichte zwischen den Handelspartnern zu vermeiden.

Internationales Marketing und Südosteuropa

Südosteuropa ist gekennzeichnet durch relativ kleine Staaten, in denen Marketing im Wesentlichen für den lokalen Markt betrieben und als ein Spezialthema, beschränkt auf die verantwortlichen Entscheider, empfunden wird. Im Allgemeinen wird es nicht als ein wichtiger Bestandteil der Industriepolitik betrachtet.

Gerade aus diesem Grund sind wir der Ansicht, dass Firmen und Regierungen auch in diesem Punkt über die tradierten Grenzen hinaus denken, neue Wege beschreiten und mit neuen Möglichkeiten experimentieren sollten, um sich neu im internationalen Handel zu bewegen. Im Gegensatz zur verbreitenden Ansicht, sollte internationales Marketing als wichtige 13 Zielsetzung für Regierungen, für die Unternehmen des Landes und für jeden Mitbürger betrachtet werden.

Auf der anderen Seite der Handelspartnerschaft, haben die Beauftragten für internationales Marketing in den großen Firmen bisher wenig Interesse an den kleinen Ländern gezeigt.

Südosteuropa steht in den Augen vieler dieser Entscheidungsträger stellvertretend für eine lange Geschichte von Kriegen, Konflikten, fehlendem Vertrauen zwischen den Nachbarn und auch für organisiertes Verbrechen und Korruption. Obwohl Südosteuropa günstige Chancen für eine strategische Positionierung bietet: natürliche Ressourcen, günstige Arbeitskräfte, eine junge Bevölkerung um nur einiges zu nennen, ist es dennoch schwierig für diese Länder direkte Investitionen (FDI) in ihre Region zu bewegen.

Die wirtschaftlichen Krisen der letzten Zeit haben zumindest verdeutlicht, wie wichtig es ist, dass Regierungen angemessene Rahmenbedingungen fuer Handel und Investition  zu setzen. Wenn die Regierungen von Südosteuropa internationales Marketing zu einer ihrer Hauptanliegen machen, haben sie nun die Möglichkeit die Chancen, die sich durch die Krisen bieten, zu nutzen.

Freiheit

In den ehemaligen sozialistische Länder von Südosteuropa ist das Gefühl von Freiheit besonders wichtig. Internationales Marketing kann hierzu viel beitragen, denn es ist durch den Geist der Freiheit gekennzeichnet. Es hilft die Grenzen zwischen fremden Ländern zu überwinden und den einzelnen Bürgern der Länder zusätzliche Wahlfreiheit zwischen Produkten zu bieten. Marketing eröffnet hier ein großes Spektrum an Möglichkeiten. Nach der Einfuehrung einer neuen Marktorientierung, bemühten sich alle Länder von Südosteuropa den freien Handel zu fördern, die Wirtschaft zu liberalisieren und Mitglied in der WTO zu werden.

Und dennoch blieben für sie bis heute die Spielregeln der internationalen wirtschaftlichen Zusammenarbeit und die sich daraus ergebenden Abhängigkeiten, eine Herausforderung.

Chancen und Zufriedenheit

Internationales Marketing ist gerade für kleine Länder mit beschränkten Ressourcen eine gute Möglichkeit eine nationale Wirtschaftskraft aufzubauen und internationale wirtschaftliche Bedeutung zu erlangen. Internationales Marketing stellt für diese Länder eine Schlüsselkompetenz dar zum Vorteil der Wirtschaft und des Einzelnen. Die Staaten in Südosteuropa sind in der Regel klein und unerfahren im internationalen Wettbewerb. Ihnen fehlen die finanziellen und technischen Ressourcen, das Know-How und die entsprechenden Produkte. Dennoch, nur wenn die Firmen dieser Staaten sich am internationalen Markt betätigen, wird es ihnen gelingen, sich die noch immer fehlenden, aber zum Erfolg entscheidenden Kenntnisse an zu eigenen.

Dabei ist der Versuch seine eigenen Interessen international einzubringen nicht allzu schwierig: in einer Organisation wie der WTO, in der Entscheidungen nach dem Prinzip: ein Land eine Stimme getroffen werden, finden sich auch kleine Länder als gleichberechtigt Ansprechpartner.

Wohlstand und Innovation

Internationales Marketing fördert Spitzenleistung. Es traegt zur Schaffung von mehr Qualität und höherem Lebensstandard bei. Viele Länder haben in den letzten zwei Jahrzehnten, aufgrund ihres internationalen Marketings, in beeindruckender Weise ihren Lebensstandard und ihren Wohlstand gemehrt. Durch die marktgefoerderte Bereitstellung von Resourcen erhaelt der Kunde mehr Auswahl, groessere Effizienz und zunehmende Verbesserungsmoeglichkeiten. Aus diesem Grund ollte es das erste Ziel einer Wirtschaftsförderung sein, in strategischen Gebieten ein freundliches Klima mit minimaler Korruption für ausländische Investoren an zu bieten. Wenn Investoren erwägen einen neuen Markt zu erschließen, ziehen sie vor allem die Qualität und die Zuverlässigkeit der Institutionen des Landes in Ihre Entscheidung mit ein.

Kulturelle Aspekte

Internationales Marketing hilft uns unsere Mitmenschen besser zu verstehen. Mit solchem erhoehten Verstaendnis, wird es auch leichter mit den kulturellen Unterschieden umzugehen, uns anzupassen und so erfolgreich die sich daraus ergebende vergrößerte Sichtweise zu nutzen. In den Südosteuropäischen Ländern ist es besonders wichtig, die kulturellen Unterschiede der Länder der Balkan Region miteinzubeziehen und die persoenliche Handlungsweise auch die problematischen, historischen Hintergründe reflektieren zu lassen. Märkte an sich sind eine Art von Demokratie – (DEMOS)- indem sie den Willen der Kunden ausdruecken. Firmeninterne Netzwerke und multinationale Unternehmen schaffen sich selbst einen an Effizienz orientierten Rahmen. Zu den indirekten positiven Effekten der ausländischen Investitionen im Zielmarkt zählen auch das Verhalten der Organisation und die Bereitschaft Verantwortung zu übernehmen. Um die Vorteile eines internationalen Marketings nutzen zu können sind politische Stabilität und wirtschaftliche Reformen unabdingbar.

Südosteuropas Zukunft

Wenn die Länder Südosteuropas beabsichtigen internationales Marketing zu ihrem Vorteil einzusetzen, werden sie sich bezüglich der 4 kritischen Grundwerte: Wettbewerb, Risiko, Gewinn und Eigentum äußern müssen. Deren konsistente Anwendung und Verinnerlichung auch im globalen Rahmen, führen letztendlich zum Erfolg. Die heutigen unterschiedlich ausgeprägten Gesellschaftsformen teilen keine uniforme Ansicht, wie diese Grundwerte konkret auf den internationalen Märkten auszugestalten sind.

Die westliche Wirtschaftswissenschaften von heute erkennt die Fragwürdigkeit ihres historischen Erfolges durchaus an. Das Verschwinden alternativer theoretischer Ansätze bedeutet nicht automatisch, dass jeder die gleichen Grundwerte teilt. Heute gibt es Abneigung, Neid und sogar unterschiedliche Erwartungen hinsichtlich der Verwendung freien Ressourcen, die alle begleitet werden durch mangelnde Bereitschaft mitzuwirken.

Aus diesem Grund ist es nicht nur Altruismus, sondern auch Eigennutz, welcher die reichen Länder dazu veranlasst, die weniger wohlhabenden Länder dabei zu unterstützen internationales Marketing zu praktizieren. Da aber spielt jeder Tag eine wichtige Rolle.